| STICHWORT Zeitschriftensammlung Die Zeitschriftendatenbank Stichwort feministische Zeitschriften Margit Hauser in: STICHWORT Newsletter 10/2000 Soeben abgeschlossen wurde das Projekt einer Datenbank zur elektronischen Zeitschriftenerfassung. Die 540 Zeitschriftentitel und knapp 7.000 Hefte des internationalen Zeitschriftenarchivs von STICHWORT sind ab sofort für die STICHWORT-Nutzerinnen wesentlich schneller und detaillierter zugänglich.(1) Die neue Datenbank wird es nun ermöglichen, auf detaillierte Fragen zum Bestand einzugehen. Zum Kernstück des STICHWORT-Archivs, der Dokumentation österreichischer Frauen-/ Lesbengruppen gibt es selbstverständlich auch hier eine Querverbindung, die eine verknüpfte Suche nach österreichischen Frauengruppen und deren Zeitschriften erlaubt. Beispiele für mögliche Suchabfragen wären: Welche österreichischen autonomen Frauengruppen geben aktuell eine Zeitschrift heraus? - Welche Zeitschriften aus Tirol sind laufend vorhanden? - Welche Zeitschriften haben eine Website und werden da auch Artikel veröffentlicht? - Welche Zeitschriften aus dem asiatischen Raum sind im STICHWORT vorhanden, und gibt es darunter auch Lesbenzeitungen? Sogar auf so gewitzte Fragen wie, welche zweisprachigen Titel in englisch-deutsch vorhanden sind, wird es künftig in Minutenschnelle eine Antwort geben. Während mit dieser Datenbank die formalen Daten der Zeitschriften wie Publikationsdauer, Herausgeberin, Sprache, Land bzw. Region und Bestände recherchierbar sind, stehen den Nutzerinnen zur inhaltlichen Recherche weiterhin zwei Möglichkeiten zur Verfügung: die Bibliotheksdatenbank sowie eine österreichische Zeitschriftendatenbank. Die feministischen Fachzeitschriften sind in unserer Bibliotheksdatenbank detailliert inhaltlich erschlossen, das heißt, dass jeder Artikel aus z. B. beiträgen, Feminist Review, Frau und Film oder metis recherchierbar ist. Der gesamte österreichische Zeitschriftenbestand von 1972-1990 ist in der Literaturdatenbank "LDB Zeitung" inhaltlich erschlossen. An eine Fortsetzung dieser im Rahmen eines Forschungsprojekts angelegten Literaturdatenbank ist nun nicht mehr gedacht, stattdessen wird unter deutschsprachigen Frauenarchiven und -bibliotheken derzeit die Möglichkeit einer Online-Vernetzung der Zeitschriftendaten und -erschließung diskutiert, von der wir möglicherweise bald mehr berichten können. Anmerkungen 1 Die Realisierung des Projekts ist vor allem der engagierten Mitarbeit der Praktikantinnen Gerlinde Zaufall, Monika Wiegele und Marion Niedermayr zu verdanken. |
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