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„Nichts zu tun wär keine Alternative!“ – Digitaler Aktivismus der Bewegung Omas gegen rechts

Vortrag und Diskussion mit Ricarda Drüeke

Eine Veranstaltung von Frauenhetz und STICHWORT

Donnerstag, 23. April 2026, 18 Uhr, Frauenhetz


Im Jänner 2026 kündigte die feministische Bewegung Omas gegen rechts auf Instagram eine neue europäische Allianz unter dem Titel „Die Grand Dame des Antifaschismus“ an. Digitale Medien sind zu zentralen Arenen politischer Konflikte geworden, in denen um demokratische Werte und öffentliche Legitimität gerungen wird. Gleichzeitig sind altersbezogene Formen politischen Aktivismus bislang nur unzureichend erforscht.
Der Vortrag zeigt anhand visueller Praktiken in Instagram-Posts der Omas gegen rechts, wie visuelles Storytelling und symbolische Selbst­inszenierungen eingesetzt werden, um altersdiskriminierenden Ausgrenzungen aus digitalen Öffentlichkeiten entgegenzuwirken und zugleich sowohl Mitglieder der Bewegung als auch eine breitere Öffentlichkeit zu mobilisieren.

Ricarda Drüeke ist Kommunikationswissenschafterin an der Universität Salzburg. Sie ist Co-Leiterin der Abteilung Öffentlichkeiten und Ungleichheitsforschung sowie Co-Leiterin des Programmbereichs Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion der interuniversitären Einrichtung Wissenschaft und Kunst. Sie forscht und lehrt an der Schnittstelle von (Medien-) Aktivismus, Protest und Öffentlichkeit mit einem Schwerpunkt auf queer_feministischem Aktivismus.

Moderation: Irmtraud Voglmayr

Für Frauen*

Ort
Frauenhetz
Untere Weißgerberstraße 41
1030 Wien

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