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Neu: Rezensionen zu ausgewählten Neuerscheinungen

Immer wieder mal reinschauen: [ STICHWORT Rezensionen ]

Erfassung abgeschlossen: der Vorlass Erica Fischer (*1943)

Die freie Autorin, Journalistin und Buchübersetzerin Erica Fischer wurde 1943 in St. Albans (England), geboren, wo ihre Eltern als Geflüchtete vor dem Nationalsozialismus lebten. Sie kehrte als Kind nach Wien zurück und studierte am Dolmetschinstitut der Universität Wien. Sie ist feministische Aktivistin der ersten Stunde und war ab den frühen siebziger Jahren in der Aktion Unabhängiger Frauen (AUF) aktiv. Sie ist Mitbegründerin der feministischen Zeitschrift „AUF – Eine Frauenzeitschrift“ (1974–2011) und der Buchhandlung "Frauenzimmer" (1977–2007). Seit Ende 1995 lebt sie in Berlin.
Der Vorlass von Erica Fischer zeigt ihre unterschiedlichen Schaffensbereiche als Journalistin, Autorin und Gestalterin von Beiträgen für den Hörfunk und als Fotografin frauenbewegter Ereignisse. Themen, die sich als rote Fäden durch ihr Oeuvre ziehen, sind feministische Diskurse und die Auseinandersetzung mit ihrer jüdischen Familiengeschichte.

Mehr Informationen über die Projekte, Publikationen und Texte von Erica Fischer auf ihrer Website: www.erica-fischer.de/

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Erfassung abgeschlossen: der Nachlass Hanja Dirnbacher (1940–2014)

Hanja Dirnbacher, Künstlerin, Filmemacherin, Univ.-Lektorin und feministische Aktivistin, entwickelte gemeinsam mit anderen in den 1970er Jahren die Selbstverteidigungstechnik „Drehungen“. Der Nachlass enthält u.a. umfangreiche Unterlagen der Kurs-, Lehrveranstaltungs- sowie Trainerinnenangebote der Technik Drehungen, die private Fotosammlung von Hanja Dirnbacher, Unterlagen zu ihren Filmproduktionen („Furcht-los“ 1996, „Adelheid“ 1994), persönliche Dokumente, Studienarbeiten und künstlerische Ausfertigungen wie Skizzen und Zeichnungen.
Der Nachlass ist ein Zeugnis österreichischer Frauenbewegung in den Bereichen der bildenden und darstellenden Kunst, der Körperarbeit, der Selbstverteidigung und der Prävention vor Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Er zeigt Entwicklungen der Neuen Frauenbewegung ab den 1970er Jahren auf, besonders feministische Kollektivarbeit anhand der Gruppen Drehungen und AUF.